Augsburg: Warum derzeit häufig Polizisten an den Ampeln stehen – Lokales (Augsburg)

In den vergangenen Tagen waren verstärkt Beamte an Kreuzungen im Einsatz. Der Grund: Ampeln müssen regelmäßig gewartet werden.

Früher war es Alltag, dass an einer Kreuzung ein Polizist stand und den Verkehrs regelte. Etwa am Königsplatz. Das ist schon lange Vergangenheit. Überall haben Ampeln diesen Job übernommen. In den vergangenen Tagen allerdings waren an diversen Kreuzungen in der Stadt immer wieder Polizeibeamte zu sehen, die anstelle der Ampeln im Einsatz waren. Der Grund: Mehrere Ampeln mussten gewartet werden.

Die Ampel-Einsätze sind Routine für die Polizeibeamten. Polizeisprecher Siegfried Hartmann bestätigt aber, dass die Polizisten zuletzt vermehrt zu Ampeln ausrücken mussten. Das hänge immer davon ab, wo und an wie vielen Ampeln im Stadtgebiet gerade eine Revision anstehe. Zuständig für die Instandhaltung der Ampeln ist das städtische Tiefbauamt. Das Amt informiert die Polizei, wo und wann Beamten aufpassen müssen, dass an den Kreuzungen kein Chaos ausbricht.

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Autofahrer teils überfordert

Früher seien die Autofahrer routinierter damit umgegangen, wenn Polizisten eine Ampel ersetzen, sagt Siegfried Hartmann. Heute habe man öfter das Gefühl, dass Autofahrer im ersten Moment mit der Situation überfordert seien und gar nicht wüssten, wie sie reagieren sollen. Als Grund vermutet der Polizeisprecher, dass die Polizisten viel seltener an Kreuzungen stehen als früher. Je nach Größe der Kreuzung sind bis zu vier Beamte nötig, um den Verkehr regeln zu können. Eine zusätzliche Herausforderungen seien Kreuzungen, die auch noch von Straßenbahnen gequert werden. „Das ist für die Kollegen anspruchsvoll, sie müssen sich ja genau abstimmen“, sagt Siegfried Hartmann.

Wann kommt die Polizei?

Insgesamt sind 336 Ampelanlagen in Augsburg, Neusäß, Stadtbergen und Leitershofen, die durch das Personal des Augsburger Tiefbauamtes instandgehalten werden. Bei weitem nicht an allen Orten rückt die Polizei an, wenn die Lichter ausgeschaltet werden. „An etwa 60 Anlagen regelt die Polizei den Verkehr, wenn abgeschaltet wird“, sagt Josef Weber, der Leiter des Tiefbauamtes. „Wo geregelt wird, gibt die Polizei vor.“ Wenn eine Ampel nicht richtig funktioniert, kann es schnell gefährlich werden. Deshalb werden die Lichtzeichenanlagen, wie es im Behördendeutsch heißt, in der Regel alle sechs Monate gewartet werden. Ältere Anlagen werden sogar in einem Turnus von nur vier Monaten überprüft und gewartet.

Das Tiefbauamt versucht, die Arbeiten an den Ampeln möglichst gleichmäßig über das Jahr zu verteilen. Aktuell sind es nach Angaben des Amtes im Oktober etwa 60 Revisionen. Dazu kommen noch geplante Abschaltungen wegen Baumaßnahmen – und immer wieder auch ungeplante Ampelabschaltungen aufgrund von Störungen und Unfallschäden.

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